Kupka, František

( 23. září 1871 v Opočně - 24. června 1957 v Puteaux Francie ) byl významný český malíř a grafik, jeden ze zakladatelů moderního abstraktního umění vycházejícího z kubismu - orfismu . Žil ve Francii, kde pracoval jako ilustrátor, kreslíř a karikaturista. Své mládí prožil v Dobrušce u Náchoda , kde se vyučil sedlářskému řemeslu, ale již tehdy maluje vývěsní štíty a obrázky svatých. Proto je poslán do řemeslnické školy v Jaroměři ( 1886 ) a posléze na pražskou Akademii ( 1887 ). Zde studuje jako žák prof. Sequense až do roku 1891 , kdy odchází do Vídně . Ve Vídni zůstal až do roku 1895 , kdy oklikou přes severní Evropu dorazil do Paříže . Zde se zpočátku živí malováním plakátů , vyučuje náboženství a dokonce vystupuje jako spiritistické médium. V roce 1914 odešel dobrovolně na frontu a po svém zranění se vrací do Paříže, kde organizuje Českou kolonii , jejímž je později jmenován předsedou. Po válce byl jmenován profesorem pražské Akademie, kde v roce 1920 přednáší, později přednáší v Paříži pro československé stipendisty. Poté pak v Paříži strávil většinu svého života a na pařížském předměstí Puteaux nakonec zemřel.

 

Er studiert in Prag und Wien . Sein Frühwerk ist dem Jugendstil zuzuordnen. 1894 geht er nach Paris und schließt sich den Neoimpressionisten an. Im Jahr 1900 nimmt er mit seinem Landsmann Mucha an der Weltausstellung in Paris teil. Ab 1911 trifft er sich mit der Gruppe von Putaux. Ab dieser Zeit malt Kupka abstrakte Bilder. 1918 - 1920 Gastprofessur in Prag. 1931 - 1934 Mitglied bei " Abstraction-Création ", einer Künstlergruppe. 1955 Ausstellung auf der Documenta I, Kassel . Kupka stirbt einsam und verbittert 1957 in Puteaux . Für Kupka war das Archaische in der Kunst, das Einfache, das Grobe, elementar wichtig für die plastische und bildende Kunst , denn es war der Ursprung von dem alles ausgeht. Neben seinem Hang zum Okkulten war Kupka aber auch an Naturwissenschaften interessiert: Als er das erste Mal - an der Sorbonne - durch ein Mikroskop blickt, erlebt er eine Offenbarung. Er entdeckt Dimensionen und Möglichkeiten einer 'anderen Natur'. Abstraktion benötigt zuerst ein reales Motiv. Das findet er im Bild seiner Tochter (" Mädchen mit Ball",1908) das er immer weiter abstrahiert, bis er zum Schluss nach diversen Studien zum berühmten Bild "Amorpha, Fuge in zwei Farben",(1912) gelangt. Kupka besaß erstaunliche Kenntnisse über vergangene Hochkulturen und seine Ansichten gingen weit über den Horizont einer strengen europäischen Kultur. Für František Kupka ist es Schicksal, ein Künstler zu sein. Kupka war der erste Maler, der (in Paris im Salon d'Automne 1912) völlig abstrakte Bilder ausstellte, und damit ungeheures Aufsehen erregte. Während Kandinsky vielfältige Kontakte hält, wird Kupka immer mehr zum Eigenbrötler. Er verdirbt es sich sogar mit Apollinaire, der daraufhin nichts mehr über Kupka schreibt. Kupka haftet darüber hinaus das "Stigma der Nichtzugehörigkeit"an. Kupka lebt zurückgezogen und stirbt einsam. Der Ruhm, die Abstrakte Malerei zumindest mitbegründet zu haben, ist ihm bis heute nicht zuteil geworden. Immer noch wird er als Jugendstilmaler, als Symbolist und als Kubist geführt. Kupka aber, wollte von all diesen Einordnungen nichts wissen. Anders als Kandinsky, dessen Schrift "Über das Geistige in der Kunst" seinen Ruhm als Begründer der abstrakten Malerei begründete, gelang es Kupka nicht, mit der kunsttheoretische Schrift "Die Schöpfung in der bildenden Kunst" (1923) zu überzeugen. Das Werk erschien erst 2001 in deutscher Übersetzung.

 

Kupka František
Planes by Colors (aka Great Nude) , circa 1909,
Guggenheim Museum , New York

 


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